Am 10. Oktober ist „Blitzmarathon“.

24 Stunden lang und bundesweit blitzt die Polizei gegen zu schnelles Fahren.

Am Donnerstag um sechs Uhr morgens geht es los. Im gesamten Bundesgebiet sollen dann 14.700 Polizistinnen und Polizisten an mehr als 8.600 Kontrollstellen im Einsatz sein. Nach 24 Stunden, erst am Freitag früh, ist die gemeinsame Aktion der Länder beendet.

Ziel der Aktion ist es, die Menschen auf die Gefahren des zu schnellen Fahrens aufmerksam zu machen und sie zum Nachdenken zu zwingen, sagen die Innenminister. In NRW zum Beispiel ist zu hohe Geschwindigkeit noch immer der Killer Nummer eins. Aus diesem Grund ist der lang geplante Aktionstag auch auf breiter Linie angekündigt, die Kontrollstellen werden in der Regel öffentlich bekannt gegeben und sind den örtlichen Medien zu entnehmen. Viel verspricht man sich auch von der direkten Ansprache der erwischten Fahrer und Fahrerinnen durch die Polizisten, das wirke anders als der anonyme Bußgeldbescheid Wochen später.

3.100 Blitzer werden allein im bevölkerungsreichsten Land Nordrhein-Westfalen stehen, in Mecklenburg Vorpommern dagegen nur 202. Bayern dehnt die Aktion sogar auf eine ganze Woche aus.

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