Kein Fahrverbot bei Existenzbedrohung

Ein Fahrverbot umgehen konnte eine Landtierärztin, obwohl sie innerörtlich mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 km/h geblitzt wurde. Als Landtierärztin betreibe sie eine Fahrpraxis für Pferde in einem Umkreis von circa 50 Kilometern, hatte die Frau geltend gemacht, bei einem Fahrverbot sei ihre Existenz akut gefährdet.

Das Gericht konnte ihren Ausführungen folgen und befand, dass eine solche Härte dem begangenen Verkehrsverstoß denn doch nicht angemessen sei. Statt einem Fahrverbot muss die Frau ein erhöhtes Bußgeld bezahlen.

Quelle(n): Amtsgericht Walsrode Urteil vom 23.11.2010 Aktenzeichen: 5 OWi 345 Js 30073/10

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